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Enzian
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ewald




Foucaultsches Pendel




Foucaultsches Pendel



            

Foucaultsches Pendel Bild

Beschreibung: Foucaultsches Pendel - Bild aufgenommen bei der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Technik und Informatik, Foto: Siefken

Der französiche Physiker Jean Bernard Foucault (1819 - 1868) hat in den Jahren 1850 und 1851 mit Hilfe eines Fadenpendels nachgewiesen, daß die Erde um ihre Polachse rotiert. Eine nach dem gleichen Prinzip arbeitende Versuchsanordnung nennt man Foucaultsches Pendel. Der älteste mechanische Nachweis der Erddrehung wurde in Hamburg erfolgreich durchgeführt. Schon 1802 führte Benzenberg Fallversuche im 235 Fuß hohen Turm der Michaeliskirche in Hamburg durch. Da ein Fallkörper in der Höhe des Turms eine größere Umfangsgeschwindigkeit als am Boden infolge der Erddrehung hat, weicht er beim Fall nach Osten aus. Tatsächlich beobachtete Benzenberg diese östliche Abweichung, auf die bereits Newton hingewiesen hatte. Der Pendelkörper eines Fadenpendels schwingt normalerweise ohne seitliche Abweichung vor und zurück. Der Faden bewegt sich dabei in einer Ebene - der Schwingungsebene. Stellt man sich vor, daß solch ein Fadenpendel über dem Nordpol aufgehängt ist, so dreht sich die Erde aufgrund ihrer Eigendrehung unter dem Pendel weg. Für einen Polarforscher aber sieht es so aus, als würde sich die Schwingungsebene des Pendels drehen. Läßt man das Pendel über einem anderen Ort auf der Erdoberfläche schwingen, so sind die Verhältnisse recht schwer zu überblicken. Die Drehung der Schwingungsebene erfolgt langsamer als an den Polen, und am Äquator verschwindet sie ganz. In Hamburg z.B. dreht sich die Schwingungsrichtung um ca. 12 Grad pro Stunde. Um die seitliche Abweichung beobachten zu können, muß das Pendel also über einen längeren Zeitraum schwingen. Gewöhnlich sind die dämpfenden Einflüsse so groß, daß die Pendelbewegung aufhört, ehe man die seitliche Abweichung beobachten kann. Foucault verwendete daher ein Pendel mit einem sehr langen Faden (67 m). Dann ist die Geschwindigkeit des Pendelkörpers (und damit der für die Dämpfung verantwortliche Strömungswiderstand) relativ klein. Um die Bewegungsenergie trotz der niedrigen Geschwindigkeit möglichst groß zu halten, wählte Foucault einen Pendelkörper mit großer Masse (28 kg).

Das Foucaultsche Pendel in Hamburg befindet sich bei der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Technik und Informatik Department Maschinenbau und Produktion, Berliner Tor 21, 20099 Hamburg http://www.mp.haw-hamburg.de
Schlüsselwörter: Wissenschaft, Forschung, Physik
Datum: 06.03.2010 00:27
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Hinzugefügt von: colonel

EXIF Info
Hersteller: Canon
Modell: Canon PowerShot SX110 IS
Belichtungszeit: 1/60 sec(s)
Blende: F/2.8
ISO-Zahl: 250
Aufnahmedatum: 26.02.2010 14:12:19
Brennweite: 6mm




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